Fragen & Antworten

1. Welche Typen von Wasserbetten gibt es? Und wo sind die Unterschiede?

Grundsätzlich unterscheidet man vier Typen von Wasserbetten, die wir Ihnen hier genauer vorstellen:

  • a) Softside-Wasserbetten
  • b) Hardside-Wasserbetten
  • c) Inside-Wasserbetten
  • d) Leichtwasserbetten (Schlauch- und Niedermenge)
  • a) Softside-Wasserbetten
    Beim Softside-System sind die seitlichen Umrandungen hauptsächlich aus Schaumstofftei-len zusammengefügt. Die aktuell empfehlenswerten Wasserbetten besitzen einen zweige-teilten Schaumrahmen: Der untere ist auf der Bodenplatte befestigt, der obere Teil kann sich mit der Matratze frei bewegen. Mit diesem äußerst stabilen Umbau kann ein Soft-Side-Wasserbett auch ohne den sonst üblichen Rahmen (siehe Hard-Side Bett) aufgestellt wer-den. Es kann aber auch in ein vorhandenes Bettgestell eingestellt. Gerade dafür sind Was-serbetten mit geteiltem Schaumrahmen besonders geeignet.
  • b) Hard-Side-Betten
    Sie waren die ersten „richtigen“ Wasserbetten. Bei Hardside-Betten ruht die Wassermatratze direkt im Rahmen, der dem Wasserbett seitlichen Halt gibt. Die Konstruktion liegt auf einer Bodenplatte und wird von Gewichtsverteilern unterstützt. Zwischen Wassermatratze, Rahmen und Bodenplatte ist eine Sicherheitsfolie eingefügt – sie fängt im Fall einer (recht unwahrscheinlichen) Perforation der Matratze das Wasser auf.
  • c) Inside-Wasserbetten
    Diese Wasserbetten sind aus der Kombination von Softside- und Hardside-Systemen ent-standen und ausschließlich für den Einbau geeignet. Sie verfügen über eine umlaufende, rund 2 cm starke Randverstärkung und können bis zu 10 cm über den Bettrahmen hinaus-stehen. Das macht sie beim Ein- und Ausstieg besonders bequem und man liegt oberflä-chenspannungsfrei, genau wie bei einem Hardside Wasserbett.
  • d) Leicht Wasserbetten
    Dieses System ist eigentlich kein „richtiges“ Wasserbett, auch wenn es zumindest das Me-dium Wasser enthält. Es gibt als Schlauchsysteme oder als Niederfüllsystem erhältlich. Diese Niederfüllsysteme eignen sich zwar gut für Kinder, bei Menschen ab 60 kg werden die Liegeeigenschaften aber erheblich schlechter. Die Konstruktion besteht aus einem Schlauchsystem von mehreren schmalen und nebeneinanderliegenden, mit Wasser gefüll-ten Schläuchen, die zwischen zwei Schaumstoffauflagen liegen. Der eingelegte Polyurethanschaum sorgt für Wellenberuhigung innerhalb der Wassermenge, die bei diesem System sehr niedrig ist. Dadurch kann sie zwar problemlos auf ein normales Lattenrost gelegt werden – die besonderen Vorteile eines „echten“ Wasserbetts gehen so aber leider verloren.

2. Gibt es verschiedene Typen von Wassermatratzen?

Ja, die verschiedenen Wassermatratzen unterscheiden sich in Oberfläche und Füllung. Für die ersten Wasserbetten verwendete man glatte Vinyl-Folien, und im Inneren war nur Wasser. Deshalb heißen diese Matratzen auch „Free Flow“.

Heute kennt man verschiedene Methoden, um die Bewegung des Wassers in einer Wassermatratze zu dämpfen. So ist es möglich, durch PVC-Zylinder, Feder, Vliesmatten oder auch Gel im Innern der Matratze ein Wasserbett leicht, schwer oder völlig zu beruhigen. Die Stabilisierung sollte das typische Schwebegefühl nicht beeinträchtigen. Für welche Form oder welchen Grad der Stabilisierung Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem, persönlichen Empfindungen ab.

Wir von Sunsleep haben die Erfahrung gemacht, dass eine mit Vlies oder Gel beruhigte Matratze in dieser Hinsicht die besten Noten erhält.

Auch werden die modernen Wassermatratzen heute zunehmend mit einem extra dehnfähigen Vinyl gefertigt und ohne strukturierte Oberflächen: für mehr Komfort und Anpassungsfähigkeit Ihrer Wassermatratze.

Unterschieden wird auch zwischen einteiligen (UNO) und zweiseitigen (DUAL) Wassermatratzen. Bei Dual-Matratzen gibt es eine thermische Trennung z.B. durch einen Luftkeil, Wasserkeil, Schaumkeil und eine Thermotrennwand. Bei der thermischen Trennung mit Schaumkeil ist darauf zu achten, dass dieser auch in Vinyl gehüllt wird.

3. Was für Bettgestelle können benutzt werden?

Die modernen Softside-Wasserbett lassen sich in jedes Bettgestell einbauen und sehen genauso aus wie eine „normale“ Matratze. Bei Sunsleep empfehlen wir eher Wasserbetten mit geteiltem Schaumrand (->funktionales Splitbett): Sie sind besser zu handhaben, zum Beispiel beim Saubermachen oder täglichen Bettenmachen.

Für Hard-Side-Wassermatratzen brauchen Sie das bereits angesprochene starke Gestell, das dem seitlichen Druck des Wassers widerstehen kann. Hier empfehlen wir spezielle Einbausysteme.

4. Ist ein Wasserbett gut für meinen Rücken?

Die meisten Menschen empfinden das so: Denn das Wasserbett unterstützt den Rücken optimal. Denn wenn Sie sich auf eine Wassermatratze legen, nimmt diese durch das verdrängte Wasser genau Ihre Körperform an.

Die Matratze passt sich sogar sofort Ihrer jeweiligen Lage an und kann auch nicht durchhängen – unabhängig von Gewicht und Körperbau. Viele Vorteile, die kombiniert mit einem niedrigen Auflagedruck und angenehmer Wärme sich wohltuend auf Ihren Rücken auswirken. Wichtig ist hier vor allem die optimale Einstellung der Wassermenge.

5. Hat ein Wasserbett auch medizinische Vorteil?

Viele Experten beantworten diese Frage eindeutig mit JA beantwortet – und es gibt gleich mehrere! Schon lange, bevor viele private Käufer das Wasserbett für sich entdeckten, wurde es in unterschiedlichsten medizinischen Einrichtungen verwendet. Grundlage war die Entdeckung, dass das Gefühl der scheinbaren Schwerelosigkeit in einem Wasserbett einen wichtigen und positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben kann. Beim Vermeiden und Heilen von Dekubitus oder bei der Behandlung von schweren Brandwunden konnte ein Wasserbett hier sehr wohltuend und heilungsunterstützend eingesetzt werden.

Eine gleichmäßige und drucklose Unterstützung sowie die Wärme des Wasserbettes sind auch bei Rheumatismus- oder Arthritispatienten wichtig und für Menschen mit verschiedensten Rückenbeschwerden. Auch finden sie Anwendung in der Pflege von Frühgeburten und können für Frauen während der Schwangerschaft eine große Erleichterung sein.

Und weil sich im Inneren der Matratze weder Schmutz noch Bakterien ansammeln können und sich die Wassermatratze einfach reinigen lässt, wird ein Wasserbett auch zunehmend von Allergikern oder Asthmapatienten bevorzugt.

Auch haben Studien gezeigt, dass viele Menschen auf einem Wasserbett schneller und auch tiefer einschlafen Gerade dieser tiefere und durchgehende Schlaf in den einzelnen Schlafphasen ist für die Regeneration der Körperzellen und damit die Erholung vom täglichen Stress besonders wichtig. Der besondere Komfort, die gute Unterstützung und angenehme Wärme führen dazu, dass der Schlaf wieder als angenehm und wohltuend empfunden wird. Und das ist nicht nur die Grundlage für Entspannung, sondern auch für die geistige Erholung, während wir schlafen. Genauso kann die körperliche Gesundheit, etwas nach Operationen oder Sportverletzungen, merklich verbessert oder die Genesungszeit verkürzt werden.

6. Sollte man nicht lieber auf einer harten Matratze schlafen?

Grundsätzlich gilt: Eine weiche, durchhängende Matratze ist sicher die ungeeignetste Grundlage, um richtig zu schlafen. Deshalb hat man lange Zeit eher harte Matratzen beworben. Sie bieten zwar tatsächlich eine bessere Unterstützung als zu weiche Matratzen, aber gerade die harte Oberfläche zwingt den Rücken nach wie vor in eine unnatürliche Haltung, was zu unangenehmen Druckpunkten führt. Die Lösung in guten Bettenfachgeschäften wie Sunsleep heißt deshalb: ideales Schlafsystem. Federnde Lattenroste zum Beispiel sind eine Folge dieses Entwicklungsprozesses. Doch das Schlafsystem, das dem Körper die beste Anpassung bietet, ist und bleibt eine Wassermatratze. Sie ist eben keine weiche Matratze, sondern ein perfektes Schlafsystem, das Ihren Rücken optimal unterstützt. Und sogar von Herstellern klassischer Schlafsysteme, Ärzten und Schlafforschern hören Sie heute kaum nach, dass die harte Matratze die beste sei. Denn in einem sind sich die Experten einige: Sie schlafen am besten, wenn der Körper angepasst liegt!

7. Wie lange hält ein Wasserbett?

Wassermatratzen konnte unter Laborbedingungen schon eine Lebensdauer von 40 Jahren bescheinigt werden, und viele Wasserbetten der ersten Generation werden auch heute noch Tag für Tag benutzt. Hersteller von Wasserbetten garantieren Ihnen in der Regel eine Mindestlebensdauer von 2 bis 5 Jahren. Gehen Sie also davon aus, dass die tatsächliche Lebensdauer viel größer ist – und sie ist abhängig von Faktoren wie dem sorgsamen Umgang mit Ihrem Wasserbett oder der regelmäßigen Pflege.

Die Lebensdauer der Wassermatratze selbst ist abhängig von der verwendeten Vinylart und der Qualität der Schweißnähte. Bei Softside Betten z.B. sind zusätzlich die Schaumrahmen dem Nutzungsverschleiß ausgesetzt. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie sich für ein System entscheiden, bei dem der äußere Rahmen gegebenenfalls separat ersetzt werden kann. Auch das Wassermatratzen-Vinyl unterliegt einem Alterungsprozess, sogar, wenn Sie es nicht benutzen. Für Sie ist von Vorteil, ein Fabrikat zu wählen, das erst nach Ihrer Bestellung angefertigt wird und nicht schon viele Jahre im Lager gealtert ist! Hier sind deutsche Produkte, wie sie auch Sunsleep anbietet, im Vorteil, da sie durch kurze Transportwege keine Lagerung erfordern.

Außerdem: Bei einer Wassermatratze ist das Wasser das stützende Element – und Wasser kennt keine Ermüdungserscheinungen. So brauchen Sie auch nach vielen Jahren nicht auf Komfort und die unterstützende Wirkung einer Wassermatratze zu verzichten – im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen, die mit der Zeit gerade in diesem Punkt nachlassen.

8. Welche Garantie bekomme ich auf das Wasserbett?

Je nach Marke und Produkt gibt es natürlich unterschiedliche Garantiezeiten. Die Gewährleistungsgarantie auf die Wassermatratze liegt dabei im Durchschnitt bei 5 Jahren. Auf einer zum Produkt gehörenden Garantieurkunde können Sie nachlesen, welche Garantien für Ihre Wassermatratze gelten. Die größte Sicherheit in Sachen Gewährleistung bieten Ihnen Marken und Produkten, die Ihr Händler direkt vom Produzenten, also ohne Zwischenhandel beziehen kann.

Gerade deutsche Hersteller sind grundsätzlich strengsten Normen unterworfen. Fragen Sie deshalb immer nach einem Garantiezeugnis und zumindest einer Gebrauchsanweisung in Ihrer Landessprache.

9. Wie wirkt sich ein Wasserbett auf mein Sexualleben aus?

Außer der Tatsache, dass die bewegliche und trotzdem unterstützende Oberfläche zu Ihrem Wohlbefinden beiträgt, gibt es eigentlich keinen Unterschied.

10. Machen Wasserbetten Geräusche?

Nein, denn nach dem Aufbau wird die Luft aus der Wassermatratze abgelassen und so wird das Wasserbett geräuschfrei. Gerade durch den stabilen Aufbau, das Wasservolumen und das entsprechende Gewicht, steht ein Wasserbett auch recht fest an seinem Platz. Das für viele oft unangenehme Quietschen eines Bettes, wie man es von herkömmlichen Betten oft kennt, ist damit ebenfalls ausgeschlossen.

11. Wie ist das Ein- und Aussteigen bei einem Wasserbett?

Der Komfort hängt hier mit dem Wasserbetten-Typ zusammen. Bei einem Softside Wasserbett mit einem weichen Softside Rahmen gibt es eigentlich keine Probleme.

Wenn wie bei einem Hard-Side Wasserbett der Rahmen aus Holz besteht, ist etwas Übung erforderlich. Dies sollte gerade bei zunehmendem Alter berücksichtigt werden!

12. Welches Gewicht hat ein Wasserbett?

Das Gewicht eines Wasserbettes hängt ab vom jeweiligen Wasserbetten-Typ.

Schlauchsysteme und „Leichtwasserbetten“ wiegen natürlich weniger, denn ihr Wasservolumen ist erheblich geringer.

Eine Standardwassermatratze ist üblicherweise 21 cm hoch. Breite und Länge sind abhängig von der Form des Schaumrandes, was das Gewicht verringern kann. Ein „normales“ Wasserbett erreicht damit ein Maximalgewicht von 210kp/m².

13. Kann mein Wasserbett durch die Wohnungsdecke brechen?

Dieses Gerücht hält sich hartnäckig – Tatsache ist: Bisher ist kein einziger Vorfall bekannt, bei dem ein Wasserbett durch die Decke gebrochen wäre oder Beschädigungen auf das Gewicht des Bettes zurückzuführen sind. Denn das Gewicht eines Wasserbettes hat ja sogar eine sehr gleichmäßige Gewichtsverteilung. Die Druckbelastung durch einen Kühlschrank mit Grundfläche 50x50 cm, ist z.B. erheblich höher als die gleiche Fläche bei einem Wasserbett! Und wenn Sie eine Feier in Ihrer Wohnung planen, zu der mindestens 10 eingeladen sind, sind auch diese sogar schwerer und erreichen eine viel höhere Punktbelastung als ein normales Wasserbett haben kann. Selbst bei wirklich schweren Hard-Side sind keine Probleme in Sachen Gewicht bekannt.

14. Kann mein Wasserbett platzen?

Nein, denn ein Wasserbett ist ein druckloses System. Sogar, wenn Sie sich bei geöffneten Füllstutzen auf Ihr Wasserbett setzen, tritt das Wasser nicht aus. Und bei einer eventuellen Perforation der Wassermatratze würde sich das Wasser ganz langsam in der Sicherheitswanne sammeln.

15. Kann Wasser aus meinem Wasserbett austreten?

Wenn Sie sich für Markenbett und deutsche oder europäische Qualität entscheiden, ist dies so gut wie ausgeschlossen. Denn moderne Produktionsmethoden garantieren Schweißnähte ohne Schwachstellen und verfügen über rund verschweißte Ecken. Alle Wasserbetten sind mit einer Sicherheitsfolie rund um die Matratze ausgestattet, die im sehr unwahrscheinlichen Fall austretendes Wasser auffängt.

16. Kann ich eine Perforation der Matratzenhülle selbst reparieren?

Eine Wassermatratze zu reparieren, ist ganz einfach. Meistens passiert eine Perforation ja an der Oberseite der Matratze passiert, sodass, wenn überhaupt nur sehr wenig Wasser austritt. Die Reparatur kann ausgeführt werden, ohne dass die Matratze ausgeleert werden muss. Dazu wird ein eigenes Reparaturset mitgeliefert Ist die Reparatur sachgemäß und laut Anleitung ausgeführt ist, ist das Wasserbett wie neu. Ein sorgfältig repariertes Loch beeinflusst die Lebensdauer Ihrer Matratze also in keinem Fall.

17. Kann ein Wasserbett in einen normalen Bettrahmen eingebaut werden?

Zum Einbau in ein herkömmliches Bettgestell eignen sich Softside Wasserbetten. Denn dabei wird das Wasserbett mit einem eigenen Sockel einfach in das Bettgestell hineingestellt. Welches Soft-Side Bett dafür besonders geeignet ist, sagen wir Ihnen bei Sunsleep gern.

Denn gerade dafür gibt es spezielle Einbau Wasserbetten (-> INSIDE) oder Splitbetten mit reduzierten Zargen (-> Technik)

18. Wie wird ein Wasserbett installiert?

Lassen Sie Ihr Wasserbett wird am besten von einem Fachmann wie den Sunsleep-Experten installieren. So können Sie sicher sein, dass alles fachgerecht montiert und die korrekte Wassermenge eingefüllt worden ist. Für die Installation eines Wasserbettes sollten Sie ca. 2,5 bis 4 Stunden einplanen; vor allem das Füllen der Matratze beansprucht viel Zeit. Die exakte Aufbauzeit hängt stark davon ab, wie der Wasserdruck in Ihrer Wohnung ausfällt.

19. Enthalten die Kunststoffe eines Wasserbettes Schadstoffe?

Vertrauen Sie auch hier europäischen Qualitätsprodukten: Sie bieten Ihnen die Garantie, ohne schädliche Stoffe hergestellt zu sein - bei vielen billigen Importmatratzen keine Selbstverständlichkeit! Wenn auch das PVC für Ihre Matratze in Europa produziert worden ist, muss auch dieses strengsten EU-Normen entsprechen. Und das gleiche gilt für alle übrigen verwendeten Materialien. Am besten, Sie lassen Sie das TÜV geprüfte Toxproof-Gutachten zeigen oder lassen Sie sich belegen, dass sog. ALKOR FIX Vinyl verwendet wurde.

20. Welches Wasser benutzt man fürs Wasserbett?

Übliches Leitungswasser.

21. Wie oft muss man das Wasser wechseln?

Das Wasser der Matratze müssen Sie nur wechseln, wenn Sie umziehen. Gegen Algen- oder Bakterienentwicklung geben Sie regelmäßig ein spezielles Frischhaltemittel zu. Auch hier gibt es deutsche Wasseraufbereiter, die bestens auf die europäische Wasserqualität abgestimmt sind.

22. Wie muss ich mein Wasserbett pflegen?

Damit das Wasser in Ihrer Wassermatratze frisch bleibt, füllen Sie regelmäßig ein spezielles Frischhaltemittel ein. Die Oberfläche der Matratze säubern Sie am besten mit einem Vinyl-Cleaner. Qualitativ gute Bezüge, wie Sunsleep sie anbietet, können selbstverständlich gewaschen oder gereinigt werden (bitte Waschanleitung sorgfältig lesen!). So bleibt Ihr Wasserbett ein besonders hygienisches Schlafsystem: Ohne Ansammlung von Hautschuppen, Körpersalzen, Hausmilben, Bakterien oder Schimmeln, wie bei einer herkömmlichen Matratze. Deshalb ist ein Wasserbett besonders für Allergiker geeignet.

23. Ist ein Wasserbett einfach umzustellen?

Das hängt von Marke und Typ ab. So lassen sich einige Fabrikate demontieren, bis sie in ein normales Auto passen. Besonders wichtig ist, beim Leeren und Füllen die Richtlinien des Herstellers zu befolgen. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen: Sunsleep bietet Ihnen natürlich auch einen Umzugs-Service für Ihr Wasserbett an.

24. Macht man das Wasserbett fester, wenn man es weiter füllt?

Nur, wenn es sich um ein Schlauch-Wasserbett handelt. Ansonsten verfügt jedes Wasserbett über ein ideales Wasservolumen, je nach Matratzenhöhe, Matratzenform oder Gewicht seines Benutzers. Ob sich ein Wasserbett stabil anfühlt, liegt an der verwendeten Stabilisation.

Ein (einziger) Hersteller behauptet allerdings, die Festigkeit seiner Matratzen tatsächlich durch die Wassermenge verstellen zu können. (->WigWam)

25. Behalten die Schaumrahmen des Soft-Side Bettes ihre Form?

Die Formfestigkeit wird bei hochwertigen Systemen sogar garantiert. Auch ist es normalerweise möglich, die oberen Schaumrahmen austauschen, ohne das Wasser ablassen zu müssen.

26. Schwitze ich mehr auf einem Wasserbett?

Nein – es sei denn, Sie stellen das Heizelement Ihres Wasserbetts zu hoch ein. Durch dieses Heizelement können Sie die Wärme so einstellen, wie es für Sie am angenehmsten ist. Erfahrungsgemäß entscheiden sich die meisten Wasserbettenbenutzer für eine Temperatur zwischen 27°C und 30°C. Auch kommt in einem Wasserbett die Wärme von unten, wodurch im Gegensatz zur klassischen Matratze Kondenswasser im Kern vermieden werden kann. Um absorbierte Feuchte aus dem Überzug verdampfen zu lassen, genügt es, diesen eine halbe Stunde auszulüften. Zu empfehlen sind auch spezielle Bettdecken, die besonders für Wasserbetten geeignet sind.

27. Werden Wasserbetten beheizt?

Ja, durch ein speziell für Wasserbetten entwickeltes Heizungselement. Es temperiert Ihr Bett so angenehm, wie Sie möchten – normalerweise wird die Temperatur auf ca. 27° C, eingestellt.

Wie bei einer anderen Heizung auch, lassen sich gute einfach und bequem an Ihre Vorlieben anpassen. Und gerade die von vielen als angenehm empfundene Wärme zählt zu den Eigenschaften, die Wasserbett-Besitzer an ihrem Schlafsystem schätzen.

28. Wie funktioniert die Heizung und ist sie sicher?

Die Elemente einer Wasserbettheizung sind die Heizungsmatte und ein regelbarer Thermostat. Die Heizungsmatte liegt unter der Wassermatratze und wird mit dem Thermostat außerhalb des Betts verbunden. Gute Heizungselemente zeichnen sich durch einen in die Heizungsmatte eingebauten Wärmesensor aus, der elektronisch gesichert ist. Wenn Sie ein europäisches Heizungselement wählen, ist dieses in der Regel für die üblichen 240 Volt geeignet und benötigt keine Anpassung an z.B. amerikanische 110 Volt. Achten Sie darauf, dass Ihr Heizungselement die Bezeichnungen der verschiedenen europäischen Sicherheitsinstitute trägt (VDE, TÜV, KEMA, BENOR). Wenn Sie sich an die Gebrauchsanweisung halten, haben ist ein Heizungssystem genauso sicher, wie andere elektrische Geräte auch.

29. Was kostet die Heizung eines Wasserbettes?

Besonders gut isoliert sind naturgemäß Soft-Side Wasserbetten, denn das System aus Schaumbalken, Sockel, und Überzug schließt sich um das gesamte Bett.

Der Stromverbrauch beläuft sich durchschnittlich auf etwa 300 kWh pro Jahr und Doppelbett. Aber auch die Raumtemperatur, die Größe des Bettes oder der Isolationswert der Bettdecke wirken sich auf den Verbrauch aus.

Wenn Sie zusätzlich eine moderne Kaltschaum-Unterlage verwenden, lässt sich der Verbrauch um bis zu 45% absenken – Mehrkosten, die sich schnell bezahlt machen!

31. Sind Wasserbetten für Kinder gut geeignet?

Den Rücken zu unterstützen ist in jedem Alter wichtig, aber vor allem in Wachstumsphasen. Eine verkrümmte Wirbelsäule ist später kaum zu korrigieren.

Deswegen ist ein Wasserbett gerade für Jugendliche gut geeignet. Studien haben gezeigt, viele Kinder sogar leichter einschlafen sowie länger und ruhiger schlafen, was erheblich zu ihrer Entspannung beiträgt (Babywasserbett) (JUMP!).

32. Was ist im Preis eines Wasserbettes inbegriffen?

Bei Sunsleep erfahren Sie genau, was im Preis enthalten ist – bei uns erleben Sie garantiert keine Überraschungen! Und auch, wenn eventuell Aufbaukosten hinzukommen: Dafür haben Sie mit einem Wasserbett Bett, Matratze und Matratzenunterstützung in einem System. Sie sehen: Letztlich kostet Ihr Wasserbett nicht mehr als ein traditionelles Schlafsystem.

33. Hat ein Wasserbett auch Nachteile?

Eigentlich nur zwei: Wenn Sie umziehen, wird das Wasserbett Sie ein paar zusätzliche Stunden kosten. Und Wasserbetten erzeugen (geringe) Folgekosten, ca. 5 bis 8 Euro im Monat.

34. Muss ich eine spezielle Versicherung abschließen?

Eine eigene Versicherung ist nicht nötig. Denn wie andere Geräte und Gegenstände in Ihrem Haushalt wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler ist auch ein Wasserbett versichert. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, fragen Sie am besten bei Ihrem Versicherungsberater nach.